Tarte mit Erdbeercurd

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Zwar ist die Erdbeerzeit schon vorüber, aber irgendwie hatte ich keine Zeit dieses leckere Rezept zu posten. Vielleicht hat jemand eingefrorene Erdbeeren, damit lässt sich diese Tarte sicher auch gut zubereiten.

Zutaten für den Mürbeteig (26 cm Durchmesser oder 6 kleine Tarteringe):

250 g Mehl, 125 g kalte Butter, 80 g Zucker, Salz, 1 Eigelb, 1 EL Creme fraiche

Alles rasch zu einen Teig kneten (siehe Mürbeteig), mind. 30 Minuten im Kühlschrank kühlen. Danach den Teig ausrollen und in eine gefettete Form legen. Teig mit Gabel einstechen und bei 220 Grad 10 Minuten blind backen. Danach abkühlen lassen.

Zutaten für den Erdbeercurd:

250 g Erdbeeren, 1 Zitrone, 149 g Zucker, 3 Eier, 120 g Butter, 1 EL Speisestärke

Erdbeeren waschen, putzen und klein schneiden. Erdbeeren mit Zitronesaft, -abrieb und Zucker miteinander vermengen und 30 Minuten ziehen lassen. Danach die Erdbeeren pürieren, Stärke unterrühren und in einem Kochtopf auf dem Herd aufkochen. Herd auf niedrige Temperatur stellen und nach und nach die Butter dazu geben. Wenn es nicht mehr kocht, die (vorher verrührten) Eier dazu geben und weiterrühren. Nun die Creme kurz abkühlen lassen und dann in den Teigboden geben. Den Kuchen bei 200 Grad 18 bis 20 Minuten backen, notfalls am Ende abdecken.

 

Heidelbeertarte

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Ein frischer Heidelbeerkuchen zum Picknick? Ja gern! Dieses Rezept ist einfach, schnell und fruchtig! Die Wespen fanden es auch super lecker wie man auf dem Foto sieht!

Zutaten für den Teig (26 cm Durchmesser):

250 g Mehl, 180 g Butter, 2 EL Zucker, 1 Prise Salz, 1 Eiweiß

Mehl, Butter, Zucker und Salz zu einem glatten Teig kneten (siehe Tipps unter Mürbeteig), in Folie einwickeln und für 30 Minuten kalt stellen. Danach ausrollen, Tarteform damit auslegen und mit einer Gabel einstechen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 10 Minuten backen. Anschließend, den noch heißen Teig mit einem Eiweiß bestreichen und abkühlen lassen.

Zutaten für den Belag:

300 g Heidelbeeren, 4 EL Zucker

Heidelbeeren waschen und trockenen lassen. Auf dem abgekühlten Teig verteilen und mit Zucker gleichmäßig bestreuen. Anschließend bei 180 Grad 20 Minuten backen et voila … der Kuchen ist fertig und kann nach kurzem Abkühlen serviert werden!

Viel Spaß beim Nachbacken!

Heidelbeercurd-Tartlettes

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Kleine Naschereien für große und kleine Gäste sind diese Heidelbeercurdtartlettes! Sie gehen relativ schnell, sind einfach und gern reiche ich sie als Nachtisch. Dazu biete ich zusätzlich Heidelbeercurd, Finnbrot und Käse an! Tolle Kombi, die viel Freude bringt.

Zutaten für den Tartletteboden:

150 g Mehl, 1 Prise Backpulver, 75 g Zucker, 1/4 unbehandelte Zitrone oder Orange, 75 g Butter, 1 Eigelb, 1 EL Wasser

Dieses Tartletteboden-Rezept stammt aus dem Buch von Christophe Felder. Für den Mürbeteig (siehe „So gelingt Mürbeteig!“) Mehl, Backpulver und Zucker vermengen. Den Zitronen-/Orangenabrieb und die Butter dazugeben und leicht durchkneten. Die restlichen Zutaten beifügen und nun zu einem glatten Teig kneten. Den Kuchen für 60 Minuten in den Kühlschrank legen.

Danach ausrollen, mit einem Glas ausstechen und in Mini-Muffin- oder Tartletteformen geben. Mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen.

Zutaten für das Heidelbeercurd:

1 unbehandelte Zitrone, 125 g Blaubeeren, 2 Eier, 100 g Butter, 65 g Rohrzucker, 1 EL Speisestärke

Die unbehandelte Zitrone waschen und die Schale abreiben. Anschließend wird die Zitrone ausgepresst. Zitronensaft, Zitronenabrieb und Blaubeeren in ein hohes Gefäß geben und pürieren. Anschließend die Heidelbeeren in einen Topf geben, Zucker und Speisestärke einrühren und dann kurz aufkochen. Anschließend die Heidelbeeren vom Herd nehmen, Butter Stück für Stück dazugeben bis die Butter sich komplett aufgelöst hat. Jetzt sollte es nicht mehr kochen und nun können die Eier unter ständigen Rühren dazugeben. Bei niedriger Temperatur weiter umrühren bis die Konsistenz des Curds dickflüssig ist.

Nun das Heidelbeercurd mit Hilfe einer Tülle in die Tartelettes spritzen und ggf. mit Heidelbeeren verzieren. Und fertig. Gern mit leckerem Käse, Finnbrot und restlichem Heidelbeercurd servieren.

 

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Erdbeerlikör mit Tonka und Vanille

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Ein wenig Sommer kann ich mit einem selbstgemachten fruchtigen Likör auch im Winter genießen. Dieses Jahr habe ich verschiedene Erdbeerliköre gemacht: kräftigere, rotere, mit weniger und mehr Zucker, mehr und weniger Erdbeeren, verschiedenen Vodkasorten. Alle schmecken gut und jeder anders. Hier präsentiere ich mein liebstes Rezept.

Zutaten für den Likör

250 g Erdbeeren, 90 g brauner Kandiszucker, 500 ml Grasovka-Vodka, 1/3 Vanilleschote, 1/3 Tonkabohne.

Erdbeeren waschen, trocknen und in ein verschließbares Gefäß füllen. Danach die restlichen Zutaten dazu geben und das Gefäß luftdicht verschließen. Das Gefäß an einen dunklen und kühlen Ort stellen. Den Likör täglich schütteln bzw. umrühren, damit sich der Kandis auch auflöst.

Der Likör muss jetzt mindestens 1 Woche ziehen. Ich lasse ihn gern 2 Wochen ziehen, damit der Likör auch richtig rot wird. Wenn Geschmack und Farbe stimmen, den Likör durch ein Sieb gießen und in saubere ausgekochte Flaschen umfüllen. Nun den Likör wieder gut verschließen und ihn mindestens 3 weitere Wochen reifen lassen. Umso älter der Likör wird, umso milder wird er und mir schmeckt er dann auch umso besser. Wenn der Likör dunkel und kühl gelagert wird, ist er auch mindestens 1 Jahr haltbar.

Viel Spaß beim genießen!

 

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Molliger Schokokuchen

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Der Schokoladenkuchen ist nicht nur was für Kinder, es freuen sich Erwachsene auch über einen saftigen Schokokuchen, der innen ein wenig „matschig“ ist. Wichtig dafür ist das richtige Rezept und die richtige Schokolade.

Der hier vorgestellte Schokokuchen geht sehr schnell, ist sehr einfach, schmeckt toll und ist innen auch ein wenig „matschig“! Ich habe ihn schon mehrmals gemacht und bin jedes Mal wieder begeistert. Das tolle ist auch, dass dieser Kuchen nur fünf Zutaten braucht und am Tag vorher zubereitet werden kann. Ich habe das Rezept auch schon an Freunde die meinten, dass sie nicht Backen können, weitergegeben und es hat auch super bei ihnen geklappt. Das Rezept stammt aus dem Buch „Flache Kuchen“ und kann bei den Küchengöttern online eingesehen werden.

Erbeertarte mit Tonka und Vanille

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Mh, lecker Erdbeerkuchen! Leider ist die Erdbeerenzeit fast zu Ende! Hier noch ein tolles Erdbeerkuchenrezept um den Sommer zurück zu holen.

Zutaten für den Boden (Durchmesser 26 cm):

200 g Mehl, 120 g Butter, 80 g Puderzucker, 25 Mandelpulver, 1 Ei, 1 Prise Salz, 1 EL Vanillezucker

Für die Zubereitung des Teigs (Tipps in meiner kleinen Backschule) alle Zutaten zusammen verkneten bis ein Teig enstanden ist. Zu einer Kugel formen und für ca. 30 min in den Kühlschrank legen.

Danach den Teig ausrollen, in die Form legen und mit einer Gabel einstechen. Bei 160 Grad ca. 25 bis 30 min im vorgeheizten Backofen backen.

Zutaten für die Creme und Deko:

500 g Erdbeeren, 3-4 EL Johannesbeergelee, 250 g Milch, 1/4 Vanilleschote, 50 g Vanillezucker, 1 EL Mehl, 1 EL Speisestärke, 3 Eigelb, ein wenig geriebene Tonkabohne

Milch mit der aufgeschnittenen Vanilleschote erhitzen (es darf nicht kochen). Eigelb mit Zucker weiß schlagen und dann Mehl sowie Speisestärke dazu geben. Sobald die Milch warm ist, die Eigelbmasse unterrühren und bei schwacher Hitze rühren bis es dickflüssig ist. Nun geriebene Tonkabohne dazugeben und abschmecken bis die Creme wie gewünscht schmeckt. Die Creme in den abgekühlten Kuchen geben.

Erdbeeren waschen und halbieren. Dann Erdbeeren auf der Creme schön verteilen. Gelee erhitzen bis es sich aufgelöst hat. Gelee auf den Erdbeeren verteilen und abkühlen lassen.

Jetzt kann der Kuchen serviert werden!

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Durch Brüssel geschlemmert …

Ich hatte schon lange vor nach Brüssel zu fahren um einen guten Freund zu besuchen. Irgendwie ist immer etwas dazwischen gekommen und ich habe es aufgeschoben, doch vor kurzem habe ich es endlich geschafft! Brüssel ist viel größer als ich dachte und was mich am meisten erfreut hat, ist die Vielfalt französischer Leckereien! Natürlich ist die Waffel eher eine belgische Spezialität – das besondere: es ist ein Hefeteig! Kann ich sehr empfehlen! Aber es gibt auch andere Spezialitäten, die mich teilweise ganz schön umgehauen haben. Hier eine kleine Empfehlung verschiedener Speisen.

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Bei Maison Dandoy habe ich mir Kekse mit Karamell und Salz zum Frühstück gekauft. Die waren zwar nicht wirklich günstig, aber unglaublich lecker. Im Jahr 1829 hat Jean-Baptise Dandoy die Firma Maison Dandoy gegründet. Die Kekse und das Gebäck werden handgemacht und dabei wird auf höchste Qualität und 100 % natürliche Zutaten geachtet. Sie waren ruckzuck alle und sind ein schönes Mitbringsel.

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Nach dem ersten Frühstück, sollte das zweite folgen – natürlich wieder ein leckerer Keks. In der Avenue de l’Hippodrome 75 in 1050 Bruxelles findet man am Ende eines schmalen Gangs eine kleine Bäckerei „Les Tartes de Francoise“ (www.tartes.be). Es riecht wahnsinnig lecker und es gibt eine gute Auswahl an Tartes, Quiches und Keksen. Angefangen hat alles im Jahr 1994. Damals gab es nur eine kleine Auswahl von Tartes wie u.a. Zitrone oder Apfel-Karamell. Später kamen Baiser, Quiche und Käsetorte mit einem Spekulatiusboden dazu. Im Jahr 2001 wurde das erste Geschäft in der Avenue de l’Hippodrome 75 eröffnet. Heute gibt es 12 Geschäfte in den man diese Leckereien kaufen kann. Ich war im ersten Geschäft, was wirklich bescheiden und klein ist. Erst dachte ich „und das soll hier wirklich eine soooooooo gute Bäckerei sein?“, aber sie war es. Der Keks mit Schoko und Sesam hat mich umgehauen!

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Was wäre Brüssel ohne ein Besuch bei einem Chocolatier. Ich bin zum Chocolatier Godiva gegangen, welcher der offizielle Lieferant des belgischen Königshof ist. Godiva wurde im Jahr 1926 von der Familie Draps gegründet. Anfangs hieß das Geschäft noch nicht Godiva, aber eine ihrer hochwertigen Pralinenlinien. Der Name Godiva wird abgeleitet von der Lady Godiva, die nackt durch die Stadt reitete damit ihr Mann die Steuern senkte und das Volk somit weniger leiden musste. Heute bietet Godiva eine Vielfalt von modernen und klassischen Kreationen. Ich habe mich für eine Praline mit Salz entschieden! Sehr zu empfehlen und auf jeden Fall etwas Besonderes! Auch andere Pralinen haben mir sehr gut geschmeckt.

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Am Nachmittag hatte ich Lust auf ein Stück Kuchen was ich bei „Le Pain Quotidien“ fand. Die Restaurantkette „Le Pain Quotidien“ gibt es mittlerweile zwar in der ganzen Welt, stammt aber aus Belgien. Im Jahr 1900 wurde das erste Lokal in Brüssel eröffnet. Der Gründer Alain Coumont hatte den Traum ein Geschäft in Amerika zu eröffnen. Dies gelang ihm und heute gibt es sogar ein Geschäft dieser Kette in New York in der Madison Avenue. Der von mir gekaufte Tarte au citron ist wirklich zu empfehlen. Er schmeckt zwar nicht ausgefallen oder unerwartet anders, aber erfüllt komplett die Erwartung. Ein sehr klassischer und leckerer Zitronentarte.

Brüssel-blog

Nachdem ich mich ein wenig durchgeschlemmert hatte, habe ich mir erst mal ein wenig die Stadt angeschaut und ich muss sagen, trotz Regen habe ich mich sofort verliebt. In Brüssel regnet es leider sehr häufig und so richtig heiß wird es auch nicht. Dafür ist der Winter nicht so streng wie bei uns. Brüssel ist größer als ich dachte und ich habe an einem verlängerten Wochenende gar nicht alles geschafft, also auf jeden Fall werde ich noch einmal nach Brüssel fahren müssen.

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Nach der Stadttour habe ich mir etwas typisch belgisches zu Essen bestellt und zwar Steak Americain (oder Tatare Americain). Ich musste der Kellnerin mehrmals versichern, dass ich das wirklich essen will und ja, ich weiß, dass das kein normales Steak ist, sondern Tatare. Steak Americain ist Tatare serviert mit rohem Ei, Zwiebeln, Salz und Pfeffer! Man muss drauf stehen, aber da ich auch gern Mettigel esse, war das für mich sehr lecker! Gern immer wieder!

Am Abend ging es dann noch in eine Bar namens Potemkine (www.lepotemkine.be). Dort gab es einen Crumble aus Äpfeln und eine Tasse Kaffee. Später ging es dann über zu alkoholischen Drinks und wir haben den Abend bei Livemusik ausklingen lassen.

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Kiwi-Granité

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Bei heißen Temperaturen ist Eis das Beste! Wer nicht so gern Milcheis mag, kann Sorbet oder Granité wählen. Granité (in Italien Granita) ist eine Eisspeise aus Sizilien und einem Sorbet sehr ähnlich. Der Unterschied zum Sorbet ist, dass es beim Gefrieren mehrmals umgerührt wird. So entsteht ein körniges Eis.
 
Zutaten für das Kiwi-Granité:
 
6 Kiwi, 2 EL Zitronensaft, 90 g Zucker
 
Kiwis schälen und harte Stücken wie den Strunk entfernen. Zusammen mit den restlichen Zutaten in einen Mixer geben und pürieren. Ich mag es wenn es nicht zu sehr püriert ist, dann hat man noch ein paar größere Fruchtstücken. Anschließend das Püree in eine flache Schale geben und im Gefrierfach mindestens 4 Stunden gefrieren lassen. Alle 30 Minuten das Püree umrühren, damit sich die Eiskristalle bilden können.
 

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Mini-Strudel

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Ich liebe kleine Strudel! Super lecker zum Kaffee und das zu jeder Jahreszeit! Gern am Kamin im Winter aber auch im Sommer frisch zum Kaffee.

Für drei bis vier kleine Mini-Strudel braucht ihr:

175 g Mehl, 1/2 Ei, 75 g kaltes Wasser, Salz, 1 TL Sonnenblumenöl, Sonnenblumenöl zum Einlegen (ca.200 bis 300 ml)

Als erstes das Mehl in eine Schüssel sieben. Ei, Wasser, Salz, Öl dazugeben und zu einem glatten Teig kneten. Der Teig ist gut durchgeknetet sobald er nicht mehr an den Fingern klebt. Teig zu einer Kugel formen.

Nun den Teig in eine Schüssel liegen und mit Öl bedecken. 7 Minuten ruhen lassen. Öl abgießen. Schüssel mit Frischhaltefolie abkleben und mind. 2 h in den Kühlschrank legen.

Zutaten für die Füllung:

2 saure Äpfel, 1 EL Whiskey, 20 g Zucker, etwas Butter, Puderzucker zum Bestäuben

Äpfel in Spalten schneiden, entkernen und Schale abschneiden. Mit Zucker bestreuen und Whiskey übergießen. Anschließend gut vermischen.

Teig auf eine Arbeitsfläche (Schneidebrett) legen. In alle Richtungen flach drücken bis er gleichmäßig dünn ist und eine einheitliche glatte Oberfläche hat. Teigplatte in vier Teile teilen. Ein Teil auf einem leicht bemehlten Tuch legen. Mit beiden Händen vorsichtig von innen nach außen ziehen bis der Teig dünn ist.

Butter zerlassen und damit den Teig bestreichen und anschließend mit Zucker bestreuen. Mit Pizzaschneider mehrere Quadrate ausschneiden ( ca. 6 bis 8). Die Quadrate in die Form legen und dabei die Teigränder weit über den Rand hängen lassen.

Boden mit Apfelstücken belegen und Teigenden über die Füllung legen. Den Kuchen durch ein feines Sieb mit Puderzucker bestäuben und 30 min bei 180 Grad backen.

Viel Spaß beim Nachbacken!

 

Opéra Torte

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Die Opéra Torte ist ein französischer Kuchen der aus sieben Schichten besteht. Sie besteht aus einem Joconde-Biskuitboden, der mit Kaffee getränkt ist, einer Granache, Buttercreme mit Kaffeegeschmack und schließt ab mit einem Schokoladenüberzug.

Dieser Kuchen ist auf jeden Fall etwas Besonderes und macht bei Feiern immer was her. Ich finde, dass es sich lohnt dafür den halben Tag in der Küche zu sein! Dieses Rezept stammt von Christophe Felder.

Zuerst werden drei Joconde-Biskuitböden hergestellt.

Zutaten für die Joconde-Biskuitböden:

2 Eier, 2 Eigelb, 110 g gemahlene Mandeln, 135 g Zucker, 2 Eiweiß, 50 g Mehl

Eier, Mandeln und 90 g Zucker mit einem Mixer verrühren und 15 Minuten auf hoher Stufe schlagen. Eiweiß steif schlagen und dabei den restlichen Zucker hinein rieseln lassen. Das steife Eiweiß unter die Ei-Mandel-Masse heben. Dann das Mehl nach und nach dazu geben und unterheben.

Die Biskuitmasse auf drei Bleche geben und darauf glatt streichen in der Größe der Form (bei mir rund und mit einem Durchmesser von ca. 20-22 cm). Jeder Boden wird dann bei 180 Grad jeweils 10 bis 12 Minuten gebacken. Bei der Hälfte der Zeit das Blech umdrehen. Nach dem Backen die Böden auf die richtige Größe zurecht schneiden.

Zutaten für den Sirup:

200 ml Filterkaffee, 3 g Instantkaffee, 75 g Zucker

Zutaten zu einem Kaffeesirup verrühren und alle drei Böden nach dem Backen damit tränken.

Zutaten für die Granache:

85 g dunkle Schokolade, 60 ml Milch, 20 g Schlagsahne, 10 g weiche Butter

Milch und Sahne in einen Topf geben, kurz aufkochen und vom Herd nehmen. Schokolade klein hacken und zur Milch geben. Butter ebenfalls zur Milch geben und alles solange rühren bis die Schokolade sich aufgelöst hat.

Zutaten für die Italienische Buttercreme:

Zutaten für 500 g Buttercreme von folgendem Rezept: Italienische Buttercreme (Achtung: hier brauchen wir nur die Hälfte der angegebenen Zutaten) und zusätzlich 5 g Instantkaffee, 1/2 Tasse Espresso

Die Italienische Buttercreme herstellen (siehe Italienische Buttercreme). Instantkaffee mit dem Espresso verrühren und unter rühren (mit dem Mixer auf niedriger Stufe) mit der Creme vermengen. Anschließend im Kühlschrank aufbewahren.

Jetzt wird die Torte zusammengebaut. Auf einem  Backblech ein Backpapier auslegen, Tortenring aufstellen und den ersten Boden auf das Blech legen. Ungefähr die Hälfte der Creme (weniger ist auch ok, ich mach das ein wenig nach Gefühl) auf dem Boden glatt streichen. Nun den zweiten Boden drauflegen und die Granache auf diesen gießen. Anschließend den dritten Boden auf die Torte legen. Die restliche Buttercreme (oder etwas weniger) auf die Torte streichen, den Kuchen glatt streichen und den Kuchen ca. 60 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Zutaten für die Glasur:

150 g dunkle Schokolade, 20 g Kokosfett, 20 ml Erdnussöl

Zur Herstellung der Glasur die Schokolade fein hacken und mit dem Kokosfett sowie dem Öl auf einem Wasserbad bei niedriger Temperatur schmelzen. Kurz abkühlen lassen.

Nun den Rahmen entfernen und die Torte mit der Glasur überziehen. Kuchen noch einmal in den Kühlschrank stellen. Sobald die Glasur fest ist, kann der Kuchen serviert werden.

 

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