Mandarinenglühwein

Glühwein

Ein wahnsinnig leckerer Glühwein! Vielleicht sogar der Beste den ich je getrunken habe! Auf jeden Fall der Beste den ich je selbst zubereitet habe.

Das Grundrezept stammt aus dem Buch von Christophe Felder, allerdings habe ich weniger Zucker benutzt und fand den Glühwein trotzdem noch süß genug. Felder schlägt auch noch zwei andere Rotweine vor, ich habe mich für einen Bordeaux entschieden und das hat sehr gut geschmeckt. Meine Abwandlung findet ihr im nächsten Absatz.

Zutaten für den Glühwein:

1 Flasche Bordeaux, 100 ml Wasser, 150 g Zucker, 1/2 Bio-Orange, 1/2 Bio-Zitrone, 1 Bio-Mandarine, 2 Sternanis, 2 Gewürznelken, 2 Prisen Muskat, 1 Zimtstange

Orange, Zitrone und Mandarine in große Stücke schneiden. Alle Zutaten in einen Kochtopf geben, bei niedriger Stufe erwärmen bis es leicht köchelt. Dann von der Herdplatte nehmen, sonst verdunstet zu viel Alkohol 😉 ! Felder schlägt vor, dass man den Glühwein danach durch ein Sieb gießt. Ich habe darauf verzichtet und ihn direkt aus den Topf geschöpft und serviert. Das ging super und trotzdem hatte niemand Nelken im Glas. Also Prost!

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Mantovana mit Pignoli

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Dieser Kuchen stammt aus Italien, genauer gesagt aus der Toskana und heißt dort Torta Mantovana. Häufig wird er zu speziellen bzw. feierlichen Anlässen zubereitet wie z. B. Ostern. In Deutschland haben wir ähnliche Rührkuchen, meist einfache Blech- oder Kastenkuchen, aber wir mischen sie nicht mit Pinienkernen. Das hat mich neugierig gemacht! In Italien kann dieser Kuchen nur mit Mandeln, halb Mandeln-halb Pinienkernen oder nur mit Pinienkernen zubereitet werden.

Ich habe mich an das Rezept aus dem Buch „Flache Kuchen“ gehalten und habe nur Pinienkerne genommen. Ich war gespannt und wurde nicht enttäuscht. Es passt gut und hat gut geschmeckt. Der Kuchen ließ sich superschnell zubereiten. Er ist mal anders, aber auch nicht so außergewöhnlich. Um die Schwiegermutter zu begeistern wird es nicht reichen. Dafür gut für spontane Gäste oder einen Kaffeeplausch mit Freunden.

Das komplette Rezept findet ihr bei den Küchengöttern.

Cremiger Topfenkuchen

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Ein ziemlich lecker Käsekuchen, auch wenn er nicht danach aussieht. Das Foto habe ich schnell nebenbei gemacht, so sieht es leider auch aus! Der Kuchen ist trotzdem toll!

Eigentlich hat es mit diesem Rezept angefangen. Ich war bei Freunden zum Essen eingeladen und zum Nachtisch gab es diesen Kuchen. Ich war so begeistert, dass ich später nach dem Rezept gefragt habe. „Ja, gerne!“ war die Antwort und  bekam noch einen Tipp: „Falls du noch mehr Rezepte ausprobieren willst, dieses Rezept stammt aus dem Buch Flache Kuchen und viele andere Rezepte daraus sind auch köstlich!“ Gesagt, getan, ich habe mir das Buch zu Weihnachten gewünscht und festgestellt, dass der Tipp spitze war. Viele Rezepte sind toll und absolut empfehlenswert.

Jetzt zurück zum Topfenkuchen. Er lässt sich einfach und schnell zubereiten, hat einen leichten Zitronengeschmack und kam bisher immer super an! Das Rezept stammt aus dem Buch Flache Kuchen und kann im Internet bei den Küchengöttern eingesehen werden.

 

 

Elsässischer Apfelkuchen

Apfelkuchen

Dieser Elsässiche Apfelkuchen schmeckt sehr lecker. Es hat sich zwar nicht an die Spitze meiner Lieblingskuchen hochgekämpft, aber er ist trotzdem lecker, vor allem weil er ein wenig anders als die mir bekannten Apfelkuchen ist und daher absolut empfehlenswert.

Ich habe ihn in einer großen Springform gebacken (Durchmesser 28 cm), trotzdem fand ich, dass ein wenig zu viel Creme am Kuchen war. Also beim nächsten Mal mehr Äpfel und weniger Creme. Trotzdem der Kuchen war schnell alle!

Das Rezept stammt aus dem Buch Flache Kuchen und kann bei den Küchengöttern eingesehen werden.

Käsekuchen mit Mohn und Himbeeren

Käsekuchen

Ich war mal wieder bei der Mutter meines Freundes eingeladen und da lag eine recht neue Goumet Zeitung herum. Beim Durchblättern habe ich dann diesen besonderen Käsekuchen gefunden. Cheesecake mit Mohn ?! – genau das richtige für meine Männer! Kurz gefragt und alle wollten den Kuchen so früh wie möglich von mir gebacken bekommen!

Diesen Kuchen gab es dann zum Geburtstag meines Vaters. Er ist superlecker, aber sicher nicht sooooooo gut für die Linie, aber egal, mein Vater hat ja nur einmal im Jahr Geburtstag!

Zutaten für den Boden (Springform 28 cm):

110 g Butter, 130 g Butterkekse, 60 g Haselnusskerne

Springform fetten und mit Backpapier auslegen. Butter schmelzen. Kekse und Haselnüsse mit einer Küchenmaschine mahlen. Krümmel mit Butter, Vanillepulver und Salz vermischen, auf der Springformboden verteilen und leicht festdrücken. Ofen auf 180 Grad vorheizen und Boden 6 Minuten backen.

Zutaten für die Cheese-Creme:

1/4 TL Vanillepulver, Salz, 60 g gemahlenen Mohn, 350 g weiße Schokolade, 120 g Schlagsahne, 700 g Frischkäse, 4 Eier, 50 g Zucker, 200 g Himbeeren

Schokolade klein hacken. Sahne und Mohn aufkochen, vom Herd nehmen und dann die Schokolade darin auflösen. Frischkäse mit Eiern und Zucker verrühren, danach die Schokoladensahne dazugeben. Cheese-Creme in die Springform auf den Boden geben und Himbeeren darauf verteilen.

Käsekuchen im Ofen auf der unteren Schiene bei 140 Grad ca. 80 Minuten backen lassen. Den Kuchen abkühlen lassen und erst wenn er kalt ist aus der Form nehmen.

Der Kuchen kam sehr gut an und ich werde ihn sicher bald wieder backen. Ihr vielleicht auch? Wenn ja, dann viel Spaß beim Nachbacken!

Apfel-Sandkuchen

apfelsandkuchen

Nach einer längeren Pause habe ich endlich wieder Zeit gefunden zum Bloggen. Gebacken habe ich, aber neben dem ganzen Weihnachtsstress hatte ich keine Zeit zum Schreiben.

Nun ein erstes Rezept aus der schreibfaulen Zeit. Im November habe ich diesen köstlichen Apfel-Sandkuchen nach einem Rezept von Lafer gebacken. Das Besondere ist, dass dafür zwei Teigarten benutzt werden. Unten besteht der Kuchen aus einem Mürbeteig und oben aus einem Rührteig. In dem Rührteig liegen die leckeren Apfelstücken, die mit zerlassener Butter, Zimt und Zucker eingepinselt wurden. Sehr lecker!

Ich habe das Rezept von Lafer ein wenig variiert und anstatt dem Weizenmehl habe ich Vollkornmehl genommen. Die Kombi war super und macht den Kuchen ein wenig rustikal was mit den gebutterten Apfelhälften sehr gut harmoniert. Der Kuchen war so lecker, dass dieser ruckzuck alle war.

Das komplette Rezept gibt es bei Kochforsch. Anstatt der viereckigen Form habe ich eine Springform genommen. Klappt ebenfalls wunderbar.