Heidelbeertarte

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Ein frischer Heidelbeerkuchen zum Picknick? Ja gern! Dieses Rezept ist einfach, schnell und fruchtig! Die Wespen fanden es auch super lecker wie man auf dem Foto sieht!

Zutaten für den Teig (26 cm Durchmesser):

250 g Mehl, 180 g Butter, 2 EL Zucker, 1 Prise Salz, 1 Eiweiß

Mehl, Butter, Zucker und Salz zu einem glatten Teig kneten (siehe Tipps unter Mürbeteig), in Folie einwickeln und für 30 Minuten kalt stellen. Danach ausrollen, Tarteform damit auslegen und mit einer Gabel einstechen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 10 Minuten backen. Anschließend, den noch heißen Teig mit einem Eiweiß bestreichen und abkühlen lassen.

Zutaten für den Belag:

300 g Heidelbeeren, 4 EL Zucker

Heidelbeeren waschen und trockenen lassen. Auf dem abgekühlten Teig verteilen und mit Zucker gleichmäßig bestreuen. Anschließend bei 180 Grad 20 Minuten backen et voila … der Kuchen ist fertig und kann nach kurzem Abkühlen serviert werden!

Viel Spaß beim Nachbacken!

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Heidelbeercurd-Tartlettes

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Kleine Naschereien für große und kleine Gäste sind diese Heidelbeercurdtartlettes! Sie gehen relativ schnell, sind einfach und gern reiche ich sie als Nachtisch. Dazu biete ich zusätzlich Heidelbeercurd, Finnbrot und Käse an! Tolle Kombi, die viel Freude bringt.

Zutaten für den Tartletteboden:

150 g Mehl, 1 Prise Backpulver, 75 g Zucker, 1/4 unbehandelte Zitrone oder Orange, 75 g Butter, 1 Eigelb, 1 EL Wasser

Dieses Tartletteboden-Rezept stammt aus dem Buch von Christophe Felder. Für den Mürbeteig (siehe „So gelingt Mürbeteig!“) Mehl, Backpulver und Zucker vermengen. Den Zitronen-/Orangenabrieb und die Butter dazugeben und leicht durchkneten. Die restlichen Zutaten beifügen und nun zu einem glatten Teig kneten. Den Kuchen für 60 Minuten in den Kühlschrank legen.

Danach ausrollen, mit einem Glas ausstechen und in Mini-Muffin- oder Tartletteformen geben. Mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen.

Zutaten für das Heidelbeercurd:

1 unbehandelte Zitrone, 125 g Blaubeeren, 2 Eier, 100 g Butter, 65 g Rohrzucker, 1 EL Speisestärke

Die unbehandelte Zitrone waschen und die Schale abreiben. Anschließend wird die Zitrone ausgepresst. Zitronensaft, Zitronenabrieb und Blaubeeren in ein hohes Gefäß geben und pürieren. Anschließend die Heidelbeeren in einen Topf geben, Zucker und Speisestärke einrühren und dann kurz aufkochen. Anschließend die Heidelbeeren vom Herd nehmen, Butter Stück für Stück dazugeben bis die Butter sich komplett aufgelöst hat. Jetzt sollte es nicht mehr kochen und nun können die Eier unter ständigen Rühren dazugeben. Bei niedriger Temperatur weiter umrühren bis die Konsistenz des Curds dickflüssig ist.

Nun das Heidelbeercurd mit Hilfe einer Tülle in die Tartelettes spritzen und ggf. mit Heidelbeeren verzieren. Und fertig. Gern mit leckerem Käse, Finnbrot und restlichem Heidelbeercurd servieren.

 

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Erdbeerlikör mit Tonka und Vanille

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Ein wenig Sommer kann ich mit einem selbstgemachten fruchtigen Likör auch im Winter genießen. Dieses Jahr habe ich verschiedene Erdbeerliköre gemacht: kräftigere, rotere, mit weniger und mehr Zucker, mehr und weniger Erdbeeren, verschiedenen Vodkasorten. Alle schmecken gut und jeder anders. Hier präsentiere ich mein liebstes Rezept.

Zutaten für den Likör

250 g Erdbeeren, 90 g brauner Kandiszucker, 500 ml Grasovka-Vodka, 1/3 Vanilleschote, 1/3 Tonkabohne.

Erdbeeren waschen, trocknen und in ein verschließbares Gefäß füllen. Danach die restlichen Zutaten dazu geben und das Gefäß luftdicht verschließen. Das Gefäß an einen dunklen und kühlen Ort stellen. Den Likör täglich schütteln bzw. umrühren, damit sich der Kandis auch auflöst.

Der Likör muss jetzt mindestens 1 Woche ziehen. Ich lasse ihn gern 2 Wochen ziehen, damit der Likör auch richtig rot wird. Wenn Geschmack und Farbe stimmen, den Likör durch ein Sieb gießen und in saubere ausgekochte Flaschen umfüllen. Nun den Likör wieder gut verschließen und ihn mindestens 3 weitere Wochen reifen lassen. Umso älter der Likör wird, umso milder wird er und mir schmeckt er dann auch umso besser. Wenn der Likör dunkel und kühl gelagert wird, ist er auch mindestens 1 Jahr haltbar.

Viel Spaß beim genießen!

 

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Molliger Schokokuchen

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Der Schokoladenkuchen ist nicht nur was für Kinder, es freuen sich Erwachsene auch über einen saftigen Schokokuchen, der innen ein wenig „matschig“ ist. Wichtig dafür ist das richtige Rezept und die richtige Schokolade.

Der hier vorgestellte Schokokuchen geht sehr schnell, ist sehr einfach, schmeckt toll und ist innen auch ein wenig „matschig“! Ich habe ihn schon mehrmals gemacht und bin jedes Mal wieder begeistert. Das tolle ist auch, dass dieser Kuchen nur fünf Zutaten braucht und am Tag vorher zubereitet werden kann. Ich habe das Rezept auch schon an Freunde die meinten, dass sie nicht Backen können, weitergegeben und es hat auch super bei ihnen geklappt. Das Rezept stammt aus dem Buch „Flache Kuchen“ und kann bei den Küchengöttern online eingesehen werden.

Erbeertarte mit Tonka und Vanille

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Mh, lecker Erdbeerkuchen! Leider ist die Erdbeerenzeit fast zu Ende! Hier noch ein tolles Erdbeerkuchenrezept um den Sommer zurück zu holen.

Zutaten für den Boden (Durchmesser 26 cm):

200 g Mehl, 120 g Butter, 80 g Puderzucker, 25 Mandelpulver, 1 Ei, 1 Prise Salz, 1 EL Vanillezucker

Für die Zubereitung des Teigs (Tipps in meiner kleinen Backschule) alle Zutaten zusammen verkneten bis ein Teig enstanden ist. Zu einer Kugel formen und für ca. 30 min in den Kühlschrank legen.

Danach den Teig ausrollen, in die Form legen und mit einer Gabel einstechen. Bei 160 Grad ca. 25 bis 30 min im vorgeheizten Backofen backen.

Zutaten für die Creme und Deko:

500 g Erdbeeren, 3-4 EL Johannesbeergelee, 250 g Milch, 1/4 Vanilleschote, 50 g Vanillezucker, 1 EL Mehl, 1 EL Speisestärke, 3 Eigelb, ein wenig geriebene Tonkabohne

Milch mit der aufgeschnittenen Vanilleschote erhitzen (es darf nicht kochen). Eigelb mit Zucker weiß schlagen und dann Mehl sowie Speisestärke dazu geben. Sobald die Milch warm ist, die Eigelbmasse unterrühren und bei schwacher Hitze rühren bis es dickflüssig ist. Nun geriebene Tonkabohne dazugeben und abschmecken bis die Creme wie gewünscht schmeckt. Die Creme in den abgekühlten Kuchen geben.

Erdbeeren waschen und halbieren. Dann Erdbeeren auf der Creme schön verteilen. Gelee erhitzen bis es sich aufgelöst hat. Gelee auf den Erdbeeren verteilen und abkühlen lassen.

Jetzt kann der Kuchen serviert werden!

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Durch Brüssel geschlemmert …

Ich hatte schon lange vor nach Brüssel zu fahren um einen guten Freund zu besuchen. Irgendwie ist immer etwas dazwischen gekommen und ich habe es aufgeschoben, doch vor kurzem habe ich es endlich geschafft! Brüssel ist viel größer als ich dachte und was mich am meisten erfreut hat, ist die Vielfalt französischer Leckereien! Natürlich ist die Waffel eher eine belgische Spezialität – das besondere: es ist ein Hefeteig! Kann ich sehr empfehlen! Aber es gibt auch andere Spezialitäten, die mich teilweise ganz schön umgehauen haben. Hier eine kleine Empfehlung verschiedener Speisen.

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Bei Maison Dandoy habe ich mir Kekse mit Karamell und Salz zum Frühstück gekauft. Die waren zwar nicht wirklich günstig, aber unglaublich lecker. Im Jahr 1829 hat Jean-Baptise Dandoy die Firma Maison Dandoy gegründet. Die Kekse und das Gebäck werden handgemacht und dabei wird auf höchste Qualität und 100 % natürliche Zutaten geachtet. Sie waren ruckzuck alle und sind ein schönes Mitbringsel.

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Nach dem ersten Frühstück, sollte das zweite folgen – natürlich wieder ein leckerer Keks. In der Avenue de l’Hippodrome 75 in 1050 Bruxelles findet man am Ende eines schmalen Gangs eine kleine Bäckerei „Les Tartes de Francoise“ (www.tartes.be). Es riecht wahnsinnig lecker und es gibt eine gute Auswahl an Tartes, Quiches und Keksen. Angefangen hat alles im Jahr 1994. Damals gab es nur eine kleine Auswahl von Tartes wie u.a. Zitrone oder Apfel-Karamell. Später kamen Baiser, Quiche und Käsetorte mit einem Spekulatiusboden dazu. Im Jahr 2001 wurde das erste Geschäft in der Avenue de l’Hippodrome 75 eröffnet. Heute gibt es 12 Geschäfte in den man diese Leckereien kaufen kann. Ich war im ersten Geschäft, was wirklich bescheiden und klein ist. Erst dachte ich „und das soll hier wirklich eine soooooooo gute Bäckerei sein?“, aber sie war es. Der Keks mit Schoko und Sesam hat mich umgehauen!

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Was wäre Brüssel ohne ein Besuch bei einem Chocolatier. Ich bin zum Chocolatier Godiva gegangen, welcher der offizielle Lieferant des belgischen Königshof ist. Godiva wurde im Jahr 1926 von der Familie Draps gegründet. Anfangs hieß das Geschäft noch nicht Godiva, aber eine ihrer hochwertigen Pralinenlinien. Der Name Godiva wird abgeleitet von der Lady Godiva, die nackt durch die Stadt reitete damit ihr Mann die Steuern senkte und das Volk somit weniger leiden musste. Heute bietet Godiva eine Vielfalt von modernen und klassischen Kreationen. Ich habe mich für eine Praline mit Salz entschieden! Sehr zu empfehlen und auf jeden Fall etwas Besonderes! Auch andere Pralinen haben mir sehr gut geschmeckt.

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Am Nachmittag hatte ich Lust auf ein Stück Kuchen was ich bei „Le Pain Quotidien“ fand. Die Restaurantkette „Le Pain Quotidien“ gibt es mittlerweile zwar in der ganzen Welt, stammt aber aus Belgien. Im Jahr 1900 wurde das erste Lokal in Brüssel eröffnet. Der Gründer Alain Coumont hatte den Traum ein Geschäft in Amerika zu eröffnen. Dies gelang ihm und heute gibt es sogar ein Geschäft dieser Kette in New York in der Madison Avenue. Der von mir gekaufte Tarte au citron ist wirklich zu empfehlen. Er schmeckt zwar nicht ausgefallen oder unerwartet anders, aber erfüllt komplett die Erwartung. Ein sehr klassischer und leckerer Zitronentarte.

Brüssel-blog

Nachdem ich mich ein wenig durchgeschlemmert hatte, habe ich mir erst mal ein wenig die Stadt angeschaut und ich muss sagen, trotz Regen habe ich mich sofort verliebt. In Brüssel regnet es leider sehr häufig und so richtig heiß wird es auch nicht. Dafür ist der Winter nicht so streng wie bei uns. Brüssel ist größer als ich dachte und ich habe an einem verlängerten Wochenende gar nicht alles geschafft, also auf jeden Fall werde ich noch einmal nach Brüssel fahren müssen.

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Nach der Stadttour habe ich mir etwas typisch belgisches zu Essen bestellt und zwar Steak Americain (oder Tatare Americain). Ich musste der Kellnerin mehrmals versichern, dass ich das wirklich essen will und ja, ich weiß, dass das kein normales Steak ist, sondern Tatare. Steak Americain ist Tatare serviert mit rohem Ei, Zwiebeln, Salz und Pfeffer! Man muss drauf stehen, aber da ich auch gern Mettigel esse, war das für mich sehr lecker! Gern immer wieder!

Am Abend ging es dann noch in eine Bar namens Potemkine (www.lepotemkine.be). Dort gab es einen Crumble aus Äpfeln und eine Tasse Kaffee. Später ging es dann über zu alkoholischen Drinks und wir haben den Abend bei Livemusik ausklingen lassen.

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