Baked Alaska (Eis umhüllt mit warmem Baiser)

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Baked Alaska (Omlette Surprise) stammt aus den USA und besteht normalerweise aus einem Biskuitboden, Eis, Früchten und einer Baiserhaube. Oft ist es schwierig, das Baiser gut hinzubekommen ohne, dass das Eis schmilzt! Aber hier eine Version mit der es klappt!

Mein heutiges Baked Alaska besteht nur aus Eis, Früchten und Baiserhaube und lässt sich damit schneller und einfacher herstellen.

Zutaten für 4 kleine Baked Alaska:

4 Kugeln Vanilleeis, ein paar Johannisbeeren, 2 bis 3 Eiweiß, 1 Prise Salz, 2 bis 3 EL feiner Zucker

In vier ofenfeste Formen gebe ich ein wenig Eis, dann gebe ich ein paar Johannisbeeren dazu und wieder Vanilleeis darüber. Nicht zu viele Johannisbeeren reingeben, da diese durch das Gefrieren später recht hart werden.

Alle vier Förmchen abgedeckt in das Gefrierfach stellen.

Dann Baiser mit wenig Zucker (2 bis 3 EL feiner Zucker) herstellen. Eine genaue Anleitung findet ihr auf meinem Blog unter „So gelingt Baiser“. Wenn das Baiser fertig ist, in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen (oder einfach mit Löffel formen). Eis aus dem Gefierfach holen, Baiser auf die Förmchen spritzen und Förmchen für mindestens 3 Stunden wieder in das Gefrierfach stellen.

Backofen auf max. Temperatur vorheizen, Grill einstellen.

Sobald der Backofen heiß ist, Förmchen auf die obere Schiene stellen und grillen lassen, bis der Baiser braun ist. Das dauert 2 bis 3 Minuten. Dann sofort servieren.

 

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So gelingt Baiser!

Baiser (auch Meringue) besteht hauptsächlich aus Eiweiß sowie Zucker und gibt vielen Rezepten den letzten Schliff und das Besondere!

Für Baiser braucht ihr: B1

1 Eiweiß, 50 g bis 75 feinen Kristallzucker oder Puderzucker, 1 Prise Salz

außerdem:

Handrührgerät, Schale oder Schüssel

 

 

 

 

Schritt 1: B2

Die Schüssel in der ihr das Baiser zubereiten wollt, sollte fettfrei sein, deshalb wische ich es vorher immer noch einmal mit einem Stück Küchenrolle aus. Damit das Eiweiß steif wird, gebe ich eine Prise Salz in die Schüssel.

 

 

 

 

Schritt 2: B3

Dann kommt das Eiweiß hinzu und ich schlage das Eiweiß mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe.

 

 

 

Schritt 3:  B5

Wenn es anfängt fest zu werden, gebe ich nach und nach den Zucker dazu und schlage das Eiweiß bis eine feste Masse entstanden ist.

 

 

 

Schritt 4: B4

Fertig ist das Eiweiß sobald es fest und glänzend ist. Nun kann das Baiser, entweder mit verschiedenen Tüllenformen oder einfach mit Löffel oder Messer, auf ein Backblech oder auf einen Kuchen gegeben werden.

 

 

 

DSC06935-001Schritt 5:

Jetzt kann das Baiser in den Backofen. Möchte man festes Baiser herstellen, dann sollte es bei niedriger Temperatur in den Backofen, ca. 80 bis 100 Grad und dabei die Ofentür mit einem Holzlöffel leicht offen lassen. Es kann dauern bis das Baiser ganz trocken ist, mindestens 2 Stunden. Danach im Backofen auskühlen lassen. Baiser auf Kuchen oder anderen Gerichten muss weicher und cremiger sein, hier reicht eine Backzeit von 20 bis 25 Minuten bei 100 bis 120 Grad oder ihr flambiert es kurz mit dem Gasbrenner.

 

Pavlova mit Johannisbeeren

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Ich wollte einmal was anderes probieren, hatte mal wieder Eiweiß über und da meine Tiefkühltruhe fast überquillt mit eingefrorenen Eiweiß – habe ich heute Pavlovas gemacht!

Pavlovas sind nach der berühmten Primaballerina Anna Pawlowna Pawlowa (auch Anna Pavlova) benannt, kommen aber nicht aus dem Herkunftsland der Ballerina, sondern wurden in Australien/Neuseeland erfunden. Der Dessert Pavlova besteht aus einem Baiserboden, Sahne und Früchten.

Hier das Rezept für 2 bis 3 Portionen meiner Kreation!

Zutaten für den Baiserboden:

1 Eiweiß, Salz, 50 g Puderzucker, 1 TL Vanillezucker

Backofen auf 120 Grad vorheizen. Eine Prise Salz in die Schüssel geben, Eiweiß dazu und bei höchster Stufe steif schlagen. Wenn das Eiweiß schon relativ steif ist, nach und nach Puder- und Vanillezucker dazugeben. Sobald der Baiser glänzt und recht fest ist, zwei bis drei Kleckse auf ein Backblech geben und in der Mitte eine Mulde formen. Nun den Baiser für ca. 60 Minuten im Backofen backen. Danach im geschlossenen Backofen auskühlen lassen.

Zutaten für die Haube:

100 g Schlagsahne, 2 TL Salzkaramellcreme (alternativ: Karamellsoße, Dulce de Leche o.ä.), Johannisbeeren (alternativ: säuerliche Himbeeren, säuerliche Brombeeren)

Die Salzkaramellcreme mit in den ausgestellten Herd stellen, damit sie ein wenig flüssiger wird. Dann die Sahne steif schlagen. Wenn die Sahne steif ist, die Baiserböden aus dem Ofen nehmen, darauf die Sahne postieren, das angewärmte Salzkaramellcreme darüber geben und mit Johannisbeeren verzieren.

Tipp: Salzkaramellcreme kann recht einfach selbst hergestellt werden. Ich habe sie mir als Mitbringsel aus Frankreich mitbringen lassen!

Erdbeertorte

Diese wahnsinnig leckere Torte stammt aus dem Buch von Felder. Nach ca. 3 Stunden war sie fertig und damit weniger aufwendig als ich dachte (zwischendurch habe ich sogar die Küche blank geputzt). Eine genaue Beschreibung zum Backen findet ihr bei Kazua. Die Mengenangaben entsprechen den von Kazua, auch wenn mein Durchmesser nur ca. 22 cm war. Der übrige Löffelbiskuit lässt sich gut aufbewahren und für andere Gerichte verwenden. Die Creme, die Erdbeeren etc. habe ich komplett verbraucht. Meiner Meinung nach, hätten es ruhig ein paar mehr Erdbeeren sein können, ca. 700 g. Es wäre gut wenn diese nicht so groß sind und wenn sie teilweise im Mittelbereich halbiert sind.

Die Arbeitsschritte:

1. Herstellung des Biskuits: Eiweiß steif schlagen, nach und nach den Zucker beifügen und später die Eigelbe. Das gesiebte Mehl muss danach untergehoben werden und dann kann der Teig (vorher noch mit Puderzucker bestreuen) in den Ofen für ca. 10 min bei 180 Grad.

2. Herstellung der Creme: italienische Buttercreme mit Pistaziencreme verrühren, als letztes die Konditorcreme herstellen und zur Buttercreme hinzufügen.

3. Zusammensetzen der Torte: Buiskuitböden ausstechen und mit Kirschsirup bestreichen, dann 2/3 Creme draufstreichen, Erdbeeren rauflegen, dann restliche Creme draufstreichen und zweiten Buiskuitboden darauflegen. Wieder mit Kirschsirup bestreichen. Danach Merengemasse herstellen, ebenfalls sehr dünn draufstreichen,  mit Gasbrenner bräunen und zum Schluss mit Gelee bestreichen!